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DeepSky

 
Messier 15 vom 15.10.2017
Messier 15 Originalgröße
15.10.2017
Messier 15

In diesem Kugelsternhaufen wurde 1928 ein Planetarischer Nebel entdeckt. Neun Pulsare, die Überreste von Supernovae, sind neben mindestens 500.000 Sternen in ihm enthalten. Und er enthält sehr viele Veränderliche Sterne.

Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit hat mir Anfangs ein wenig Sorge bereitet, daher habe ich mich statt einer Galaxie lieber für diesen hellen Kugelsternhaufen entschieden. Meine Geräte waren schnell sehr feucht, tortzdem ist das Ergebnis ganz OK. Kern wieder ein wenig ausgebrannt, aber ansonsten besser als ich bei der Feuchtigkeit befürchtet hatte.

 
04.09.2017
Messier 56

Einer von vielen Kugelsternhaufen aus dem Messier-Katalog. Kleiner, weiter entfernt und dunkler als der bekannte Herkuleshaufen. Dieser Haufen hat ausser seinen Katalognummern keine weitere besondere Bezeichnung und der Eintrag bei Wikipedia ist auch sehr kurz gehalten. Das lässt darauf schließen, dass dieser Haufen keine Besonderheiten hat.

Bei (fast) Vollmond lassen sich durchaus hellere DeepSky-Objekte fotografieren. Sofern die Luft klar ist und das Objekt möglichst weit vom Mond entfernt. Man muss nur aufpassen, dass das Mondlicht nicht seitlich in den Tubus scheint. Ich sollte mir mal eine Taukappe basteln, die hilft auch gegen Streulicht.
Auch wenn das hier wegen der geringen Größe des Haufens nur ein Bildausschnitt ist, finde ich das Bild nicht sehr gelungen. Irgendwie habe ich - trotz Justierlaser - neuerdings Probleme mit dem Fokus. Vielleicht sollte ich mein Teleskop mal wieder komplett neu justieren. Oder mir doch mal eine Bahtinov-Maske zulegen. Der Fokus kann sich allerdings auch durch Schwankungen von Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit im Laufe der Nacht verändern. Dann ist das Bild anfangs scharf und wird immer schlechter. Bei der Nachbearbeitung entsteht so eine mittlere Schärfe. Nachschärfen per Software kann das nur bedingt Ausgleichen. Es ist nicht einfach, im Nachhinein den wirklichen Grund für ein unsauberes Bild zu finden.

 
Wildentenhaufen M11 vom 29.08.2017
Wildentenhaufen M11 Originalgröße
29.08.2017
Wildentenhaufen M11

Das hier ist kein Kugelsternhaufen, sondern ein sehr kompakter offener Sternhaufen. Der Unterschied zwischen den beiden Typen ist in erster Linie die geringere Sterndichte des offenen Haufens, aber auch Größe, Alter und Entstehungsgeschichte. Auf Bildern erkennt man den Unterschied meistens daran, dass man bei einem offenen Sternhaufen auch im Zentrum noch "hindurch schauen" kann. Aber das ist natürlich kein echtes Kriterium.

Wieder eine sehr klare Nacht. Anfangs schien es sehr feucht zu sein, zeitweise lag ein ganz feiner Nebel in der Luft, aber um Mitternacht herum war es sehr schön klar. Sternhaufen sind wegen ihrer Helligkeit in der Regel auch recht gut zu fotografieren.
Mein Bild erscheint mir noch etwas unscharf, da habe ich den Fokus anscheinend nicht exakt getroffen. Oder bei der Nachbearbeitung ein wenig geschlampt. Aber egal, das bleibt jetzt erst einmal so. Das Ergebnis gefällt mir trotzdem ganz gut.

 
28.08.2017
Adlernebel M16

In diesem sehr schönen Nebel bilden Staubwolken die "Säulen der Schöpfung" Diese Bezeichnung bezieht sich auf ein Sternentstehungsgebiet an den Spitzen der Säulen.

So langsam werden die Nächte wieder dunkler und auch wieder etwas klarer. Keine wirklich perfekten Bedingungen, aber gut genug, um dieses doch anspruchsvollere Objekt abzulichten. In unseren Breiten befindet sich dieser Emissionsnebel sehr nah am Horizont, dadurch stören schon leichte Wolkenschleier in der ohnehin kurzen Zeit, in der dieses Objekt zu sehen ist. Dafür finde ich dieses Foto eigentlich relativ gut. Natürlich gibt es weit bessere Bilder davon, aber trotzdem...
Visuell ist der Nebel hier in Stadtnähe durch mittlere Teleskope nur zu erahnen. Erst mit der Fotografie kann die ganze Schöheit des Nebels eingefangen werden.

 
Messier 40 bzw. Winnecke 4 vom 27.03.2017
Messier 40 bzw. Winnecke 4 Originalgröße
27.03.2017
Messier 40 bzw. Winnecke 4

Da hat sich der alte Messier aber geirrt, als er diesen visuellen Doppelstern als Nebelfleck einstufte und in seinen berühmten Katalog aufnahm. Der gute Winnecke hat hier Doppelsternmessungen vorgenommen und prägte so den eigentlichen Namen Winnecke 4. Bei diesen Sternen handelt es sich jedoch nicht um einen echten, also gravitativ gebundenen Doppelstern, sondern nur um einen visuellen Doppelstern. Die Einzelsterne sind grob 750 Lichjahre voneinander entfernt.

Eigentlich waren die Vorhersagen für vergangene Nacht sehr gut, aber gegen Abend zog ein dünner Schleier auf, der die Transparenz störte. Optisch wirkte der Himmel klar, aber das starke Funkeln der Sterne und ein relativ heller Horizont zeigten doch, das die Bedingungen nicht so gut waren. Also bin ich von meinem ursprünglichem Plan die Surfboard-Galaxie M108 zu fotografieren abgewichen und habe stattdessen dieses System gewählt. Bei Sternen dieser Helligkeit stört eine schlechte Transparenz nicht so sehr. Und das Ergebnis finde ich wieder sehr gelungen. Besonders gefreut und auch überrascht hat mich, dass nach der Bildbearbeitung einige Hintergrundgalaxien sehr schön hervortraten.

NGC 4290 vom 27.03.2017
Die Hintergrundgalaxie NGC 4290

 
26.03.2017
Komet 41P / Tuttle-Giacobini-Kresak

Ein kurzperiodischer Komet der zuerst am 3. Mai 1858 von Horace Parnell Tuttle entdeckt wurde. Er kommt aus dem Asteroidengürtel und gehört zur Jupiterfamilie. Seine Umlaufzeit von rund 5,5 Jahren und seine Bahn können durch den Einfluss der Planeten - insbesondere dem Jupiter - stark schwanken.

41P / Tuttle-Giacobini-Kresak vom 26.03.2017 animiert
Bewegung des Kometen innerhalb einer Stunde

Optisch sah der Himmel sehr gut aus, aber mit dem Teleskop waren die Bedingungen nicht so ideal. Bei mir lag ein schwacher Schleier vor den Sternen. Trotzdem habe ich mich an diesen aktuell am Himmel stehenden Kometen gewagt. Das Auffinden war nicht einfach, im Teleskop konnte ich den Kometen erst nicht von Sternen unterscheiden und habe lange gesucht. Der Komet hat derzeit keinen sichtbaren Schweif und ist nur als winzige Nebelkugel zu sehen. Erst mit der Bildbearbeitung tritt der Komet und seine grüne Farbe deutlich hervor. Auch die Eigenbewegung des Kometen konnte ich gut beobachten. Ein Vergleich der Fotos vom Anfang meiner Beobachtung und am Ende zeigt die doch relativ große Strecke, die der Komet innerhalb rund einer Stunde von der Erde aus gesehen zurückgelegt hat. Mein Versuch, den Kometen als Leitstern zu erfassen, funktionierte leider - vermutlich wegen seiner nicht ausreichenden Helligkeit - nicht. Also habe ich mehrere Fotos mit eher kurzer Belichtungszeit von 60 sec aufgenommen. Glücklicher Weise kann der DeepSkyStacker - das Programm, das Einzelbilder zusammenrechnet - gut mit Kometen umgehen. Aber so ganz sauber ist das Bild leider nicht geworden. Damit die Sterne nicht zu Strichspuren werden, bietet das Programm auch die Möglichkeit, Komet und Sterne getrennt zu berechnen und dann wieder zu einem Bild zu kombinieren, leider ist bei mir dabei die Färbung verloren gegangen. Da habe ich wohl noch nicht die richtigen Einstellungen gefunden.

 
Messier 37 vom 15.02.2017
Messier 37 Originalgröße
15.02.2017
Messier 37

Etwa 2000 Sterne gehören zu diesem offenen Sternhaufen, der unter idealen Bedingungen sogar freiäugig zu sehen sein soll. Hier bei mir ist daran nicht zu denken. Aber schon mit einem besseren Fernglas lässt sich dieser Haufen zumindest erahnen. Einzelne Sterne kann man aber erst mit mittleren Teleskopen erkennen. Dieser Sternhaufen dient häufig als Objekt für Untersuchungen zur Sternentwicklung.

Vergangene Nacht waren ganz gute Wetterbedingungen für die Astrofotografie. Nicht unbedingt ideal, aber für nicht zu dunkle Objekte doch brauchbar. Mit diesem Sternhaufen habe ich meine Sammlung eigener Astrofotos um ein weiteres Messier-Objekt erweitert.

 
26.01.2017
Flammennebel, Pferdekopfnebel und NGC 2023 um den Stern Alnitak im Orion

Im Wintersternbild Orion befinden sich sehr viele schöne Himmelsobjekte, das bekannteste ist wohl der große Orionnebel. Zu diesen riesigen Nebelgebieten gehört auch der Flammennebel (das Gebilde links im Bild), der bekannte Pferdekopfnebel - eine Dunkelwolke die sich vor einem rot leuchtenden Emissionsnebel abhebt und sich relativ schnell (in wenigen tausend Jahren sieht er nicht mehr so aus) verändert - (rechts im Bild), dann dem Stern Alnitak (das besonders hell leuchtende Ding da oben links zwischen den Nebeln) - das ist der linke Stern von den drei Gürtelsternen des Orion - und einem kleineren Reflexions- und Emissionsnebel NGC 2023 (der türkiesfarbene Bereich unterhalb zwischen den größeren Nebelgebieten). Durch die verschiedenen Farben ein optisch sehr schönes Gebiet. Wenn ich "optisch" schreibe, meine ich nur im bearbeitetem Foto, visuell sind die Farben nicht so zu sehen, und der Pferdekopfnebel auch nur mit sehr leistungsfähigen Geräten bei bestem Wetter. Wer also wie ich in Großstadtnähe wohnt, sieht auch durch bessere Teleskope nichts davon. Aber fotografisch lässt sich - wie man an meinem Foto ja sieht - trotzdem einiges herausholen.

Nach einigen verpassten Gelegenheiten habe ich die vergangene klare Nacht mal wieder für mein Hobby genutzt. Dies ist mein zweiter Versuch den Pferdekopfnebel im Bild festzuhalten. Mein erster Versuch im Januar 2015 lieferte ein so schlechtes Ergebnis, dass ich Euch das lieber unterschlagen habe. Aber mittlerweile haben sich meine Geräte verbessert und ich habe etwas mehr Übung, so dass ich einen neuen Versuch wagen konnte. Das Ergebnis ist vielleicht nicht gerade perfekt - ein wenig schwach, ich hätte durchaus noch etwas mehr belichten können - aber ich bin ganz zufrieden damit. Das nächtliche Frieren und die üblichen morgendlichen Ermüdungserscheinungen haben sich gelohnt.

 
Ringnebel M57 vom 31.08.2016
Ringnebel M57 vom 31.08.2016
31.08.2015
Ringnebel M57

Dieser planetarische Nebel - die Bezeichnung ist historisch bedingt und hat nichts mit Planeten zu tun - im Sternbild Leier gehört zu den bekannteren Objekten. Durch seine Helligkeit ist er auch mit kleineren Teleskopen zu sehen und fotografieren, allerdings braucht man für Strukturen wegen seiner relativ geringen Größe am Himmel schon etwas bessere Geräte. Bei dem Nebel handelt es sich um die Überreste der abgestoßenen Gashülle eines Sterns. Auf dem Foto ist der Zentralstern, ein Weißer Zwerg, gut zu erkennen.

Leider ist dieses Bild nicht ganz sauber, die Sterne sind deutlich Tränenförmig. Bei nicht sauber kreisrunden Sternen kommt als erstes die Nachführung in Verdacht - aber das würde ovale oder sogar strichförmige Sterne verursachen, keine Tränenform. Erschütterungen können durchaus diesen Fehler ergeben - allerdings wäre das auf den Rohbildern unterschiedlich stark zu sehen. Auf meinen Rohbildern ist der Fehler aber überall gleichmäßig vorhanden. Dann gibt es bei Teleskopen dieser Bauart einen Abbildungsfehler namens Komafehler. Bei diesem werden Sterne wie kleine Kometen, mit einem Schweif, der radial vom Bildzentrum weg zeigt und zum Bildrand immer stärker wird, abgebildet. Auf vielen meiner Bilder ist das zu sehen, ein sogenannter Komakorrektor hilft dagegen. Der steht auch auf meiner Wunschliste. Aber auch dieser Fehler ist das hier nicht. Am wahrscheinlichsten ist die Ursache hier ein nicht genau getroffener Fokus. Schade eigentlich. Ich sollte mal über Fokussierhilfen wie z.B. eine sogenannte Batimovmaske nachdenken.

Während dieser Fotosession ist mir noch ein schöner Schnappschuss gelungen. Hier ist ein Flugzeug durch das Sichtfeld geflogen und hat seine typischen Spuren hinterlassen. Vermutlich war das (laut flightradar24.com) ein Airbus A321-211 der Air Berlin von Palma de Mallorca nach Berlin, AB7763/BER839H. Aber bei dem was da oben so alles rumschwirrt, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen.

Ringnebel M57 vom 11.08.2015
Ringnebel M57 vom 11.08.2015 Originalgröße
Vor einem Jahr habe ich den Ringnebel schon einmal abgelichtet. Damals herrschte ein dünner und glücklicher Weise sehr gleichmäßiger Wolkenschleier vor. Dank der relativ hohen Helligkeit des Nebels ist das Ergebnis dieser Fotonacht trotzdem ganz ordentlich und ich finde es sogar etwas besser (der Fokus stimmt) als mein neuestes Bild.

 
26.08.2016
NGC 6888 Sichelnebel / Crescent Nebel

Dieser Emissionsnebel (ein Nebel der von sich aus leuchtet) ist vermutlich die abgestoßene Hülle eines heutigen Wolf-Rayet-Stern (das ist der freigelegte Kern eines ursprünglich massereichen Stern), der von diesem auch beleuchtet wird.

Dieses ist ein anspruchsvolles Objekt, das ohne Filter nur schwer zu fotografieren ist. Visuell ist der Nebel nur mit sehr starken Teleskopen sichtbar. Trotzdem habe ich mich daran versucht und ein überraschend gutes Ergebnis erhalten. Die Form dieser Nebelblase und etwas von seiner Struktur sind auf meinem Bild erkennbar. Die Nacht selber war zwar nicht perfekt, aber immer noch sehr gut.

 
Messier 71 vom 26.08.2016
Messier 71 vom 26.08.2016 Originalgröße
26.08.2016
Messier 71

Und ein weiteres Messier-Objekt für meine Sammlung eigener Astrofotos. Dieser Kugelsternhaufen hat einen ungewöhnlich hohen Anteil an schweren Elementen - darunter versteht man in der Astronomie alles was schwerer als Helium ist. Man spricht hier von "Metallizität" was nur bedingt mit Metallen im herkömmlichen oder chemischen Sinn zu tun hat sondern ein Oberbegiff für alle Elemente ausser Wasserstoff und Helium ist. Dieser mit 9-10 Milliarden Jahren eher junge Haufen enthält sehr wenige veränderliche Sterne.

Eine Nacht mit Beobachtungsbedingungen, wie man sie nur selten hat. Sehr klare und ruhige Luft, der Mond schon unter dem Horizont. Ich kann mich nicht erinnern, solch ein super Beobachtungswetter hier in Brieselang schon erlebt zu haben. OK, klar gibt es Standorte mit weit besseren Beobachtungsbedingungen, aber für einen Ort im Umland einer Großstadt war die vergangene Nacht phänomenal.

 
25.08.2016
Milchstraße im Schwan

Mein erster Versuch die Milchstraße zu fotografieren. Natürlich nicht die komplette Milchstraße, sondern nur einen kleinen Teil davon im Bereich vom Sternbild Schwan. Die dunkle Staubwolke die sich durch die Milchstraße zieht bietet einen sehr schönen Kontrast zum helleren Milchstraßenband. Der helle Stern unten links auf dem Bild ist Deneb, im Schwanz vom Schwan. Am oberen Rand etwas links fällt die helle Vega, Stern in der Leier, auf. Am rechten Rand ungefähr in mittlerer Höhe ist der Stern Altair im Hals des Adler zu sehen.

Eine schöne klare Nacht, das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich wollte schon lange mal versuchen die Milchstraße zu fotografieren. Dazu habe ich ein bisschen experimentiert und meine Kamera mit Objektiv mit einer etwas abenteuerlich improvisierten Konstruktion aus Winkeln, die ich noch in meinem Werkzeugkasten aufgetrieben hatte, auf eine eigene Prismenschine geschraubt. Diese wurde dann direkt in meine Nachführung gespannt. Ich habe mir praktisch das Teleskoprohr gespart. Das hat ganz gut funktioniert, ich sollte nur gelegentlich meine improvisierte Konstruktion mit passenden Teilen stabilisieren und verbessern. Aber für ein erstes Experiment gefällt mir das Ergebnis schon ganz gut. Bei einer nächsten Milchstraßen-Session muss ich dann noch die Belichtungsdaten besser anpassen. Auch für Sternbildaufnahmen sollte sich ein solches Vorgehen besser eignen als die Kamera "huckepack" auf das Teleskop zu setzen.

 
Eulennebel M97 vom 06.05.2016
Eulennebel M97 vom 06.05.2016 Originalgröße
06.05.2016
Eulennebel M97

Einer der grob 1.500 bekannten planetarischen Nebel unserer Milchstraße. Von der Erde aus gesehen ist er größer als der Ringnebel in der Leier (M57) aber weit kleiner als der große Hantelnebel (M27). Nicht alle planetarischen Nebel haben diese "Seifenblasenform", es gibt auch interessante exotische Formen.

Dieses Foto finde ich nicht so gelungen, ich glaube, ich war nicht sauber im Fokus. Momentan bin ich tagsüber auch etwas ausgelastet, so dass ich Abends nicht mehr ganz so fit und genau bin. Aber das aktuell super Beobachtungswetter muss ich einfach ausnutzen.

 
05.05.2016
Messier 3

Ein sehr großer Kugelsternhaufen mit rund einer halben Million Sternen und einer Ausdehnung von 125 Lichtjahren.

Bei der Fotografie von Sternenhaufen ist es eine Kunst, das Zentrum nicht ausbrennen zu lassen. Leider ist mir das bei diesem Foto (mittlerweile mein drittes Bild von einem Kugelsternhaufen) wieder passiert. Wenn bei den Rohbildern der Kern schon ausgebrannt ist, lässt sich auch mit Nachbearbeitung nicht mehr viel machen. Ich muss mich mit der Belichtung bei dieser Objektklasse unbedingt mehr zurückhalten. Und das mit dem Fokus ist auch so eine Sache... ;)

 
NGC 2264 vom 09.03.2016
NGC 2264 vom 09.03.2016 Originalgröße
09.03.2016
NGC 2264 mit Weihnachtsbaum-Sternhaufen und Konusnebel

Optisch ist bei diesem Objekt nur der Sternhaufen wirklich zu sehen, den etwas helleren, auf meinem Bild blau leuchtenden Bereich kann man visuell nur erahnen. Der Konusnebel, eine keilförmige Dunkelwolke, ist in meinem Bild nur ganz schwach im linken, rötlichen Bereich erkennbar. Der Weihnachtsbaum-Sternhaufen hat seine Spitze im hellen Stern beim Konusnebel und das breite Ende beim blauen rechten Bereich, er liegt also auf meinem Bild wie ein spitzes Dreieck auf der Seite.

Ein etwas schwierigeres Objekt, und ich hatte nicht gerade die besten Beobachtungsbedingungen. Es lag ein ganz leichter Nebelschleier in der Luft und meine Geräte sind mal wieder beschlagen. Für dieses Wetter hätte ich besser ein anderes, deutlicheres Objekt wählen sollen.

Links der Ausschnitt mit dem Konusnebel, ein schwach erkennbarer dunkler Keil mit heller, ovaler Spitze.

 
Orionnebel M42/M43 vom 26.02.2016
Orionnebel M42/M43 vom 26.02.2016 Originalgröße
26.02.2016
Orionnebel M42/M43

Immer wieder beeindruckend. Eines der bekanntesten Objekte des Winterhimmels, wegen seiner Größe und Helligkeit auch ein sehr schönes Anfängerobjekt. Der Orionnebel ist nur ein Teil einer Wolke, die sich über das gesamte Sternbild Orion zieht und zu der unter anderem auch der Pferdekopfnebel gehört. Der größere Teil des Orionnebels - ich möchte diesen mal mit der Form einer Qualle vergleichen - ist der Teil M42 bzw. NGC 1976 und die kleinere aufgebrochene Kugel darüber ist M43 bzw. NGC 1982.

Dieses ist jetzt mein insgesamt drittes Bild von diesem Nebel und beim Vergleich mit meinen vorherigen Bildern (links mein Bild Nummer Zwei vom letzten Jahr) ist doch ein gewaltiger Fortschritt erkennbar. Verändert hat sich inzwischen mein Equipment (Neujustage des Teleskops, stabilere Montierung, Guiding (Automatische Sternnachführung), Flatfieldbox (für Weißlichtfotos die einige Bildfehler beheben)) und natürlich die Erfahrung und Übung mit der Nachbearbeitung.

 
Pac-Man-Nebel NGC 281
Pac-Man-Nebel NGC 281 Originalgröße
28.01.2016
Pac-Man-Nebel NGC 281

Nicht sehr gelungen. Dieser Nebel im Sternbild Kassiopeia hat eigentlich eine entfernte Ähnlichkeit mit der Spielfigur Pac-Man, wobei der eingebettete Sternhaufen im Zentrum bzw. der dunkle Fleck etwas darüber (eine sogenannte Globule, eine dunkle Molekülwolke in der neue Sterne entstehen) das Auge darstellt und der großflächige dunklere Einschnitt der geöffnete Mund sein soll. In meinem Bild ist Pac-Man diagonal nach unten rechts ausgerichtet.

Anfangs war der Himmel sehr schön klar, die Sichtbedingungen verschlechterten sich dann langsam und der Nebel näherte sich dem Horizont, was meine Rohbilder mit fortschreitender Zeit verschlechterte. Die Bilder wurden von Foto zu Foto immer heller. Den Nebel konnte ich auf meinen Rohbildern nicht sehen, erst durch die Nachbearbeitung konnte ich diesen etwas herausholen. Bildqualität: naja...

 
19.01.2016
Krebsnebel M1

Das erste Objekt im Messier-Katalog. Als Charles Messier diesen Supernovaüberrest 1758 entdeckte (unabhängig davon wurde er schon 1731 von John Bevis entdeckt) inspirierte dieser Ihn zur Erstellung des Messier-Katalogs. Der Katalog spielt nur noch in der Amateurastronomie eine Rolle, da dieser sehr schöne Objekte enthält, die man mit heutigen kleinen bis mittelgroßen Teleskopen visuell sehen kann.

Eine Nacht in der der Mond - obwohl nur etwas voller als Halbmond - sehr hell schien. Auch ein wenig Luftflimmern und gelegentliche leichte Nebelwolken sorgten für nicht ganz optimale - aber trotzdem gute - Beobachtungsbedingungen.

 
Aldebaran
Aldebaran Originalgröße
18.01.2016
Aldebaran

Einer der hellsten Sterne am Himmel, ein Doppelsternsystem das mit normalen Geräten nicht aufzulösen ist. Aldebaran ist ein Roter Riese mit leichten Helligkeitsschwankungen.

 
30.12.2015
Spiralhaufen M34

Endlich hatte der Wettergott mal ein wenig Mitleid mit mir und hat mir eine wolkenfreie Nacht beschert. Zwar ein wenig Luftflimmern und etwas Wind, aber trotzdem konnte ich den Spiralhaufen gut fotografieren. Und einen großen Vorteil hat die Astrofotografie vom eigenen Garten aus: man kann die Geräte aufbauen und laufen lassen, und sich während der Aufnahmen im Haus aufwärmen. Ich fand es doch ein wenig eisig draußen.

Warum dieser Sternhaufen Spiralhaufen heisst, entzieht sich meinem Wissen. Für mich sieht das jedenfalls nicht nach Spirale aus. Dieser Haufen ist mit nur rund 100 Sternen ein eher kleiner und unscheinbarer Haufen der laut Wikipedia vor rund 200 Millionen Jahren entstand und sehr viele Doppelsterne enthält.

Hintergrundgalaxie im Spiralhaufen M34
Hintergrundgalaxie im Spiralhaufen M34
Auf dieser zweiten nachgearbeiteten Version sind im Originalbild auch ein paar Hintergrundgalaxien zu erkennen. Rechts ein Ausschnitt mit Hintergrundgalaxie.

 
Plejaden M45
Plejaden M45 Originalgröße
10.12.2015
Plejaden M45 - Guidingtest

Vor wenigen Wochen konnte ich meine Ausrüstung um einen Standalone-Guider (ein Gerät mit Kamera, das automatisch einem Stern folgt und meine Montierung steuert) erweitern. Damit sind theoretisch Belichtungszeiten von mehreren Stunden möglich. Seit Tagen warte ich nun schon auf eine Gelegenheit das Gerät auszuprobieren. Vergangene Nacht konnte ich zumindest wieder ein paar Sterne sehen. Also Geräte aufgebaut, nur äußerst grob ausgerichtet und auf ein Testobjekt - die Plejaden - ausgerichtet. Hier ein unbearbeitetes Einzelbild mit 10 Minuten Belichtung bei ISO 100, also ein reines Rohbild direkt aus der Kamera. Die blauen Emissionsnebel um die Hauptsterne der Plejaden herum sind sehr gut zu erkennen. Da immer wieder dünne Wolkenschleier durch das Bild liefen wirkt das Ergebnis etwas "milchig" und gelegentlich aufgetretene Windstöße verursachten "Zitterspuren" die man im Bild bei Originalgröße besonders an den hellen Sternen sieht. Mir ging es in erster Linie auch nur um das Guiden. Bei einer anschließenden 20-minütigen Belichtung zogen wieder dichtere Wolken auf und die Windstöße wurden stärker - das Ergebnis war ein kurzzeitig abbrechendes Guiding durch Verlust des Leitsterns und dadurch eine Art Doppelbelichtung sowie durch die Wolken eine noch stärkere Aufhellung und "milchiges" aussehen.
Ich muss mich jetzt mit der Auswertung der Guiding-Daten beschäftigen und die Einstellungen optimieren. Bei gutem Beobachtungswetter sollte ich mittlerweile Bilder in guter Fotoqualität zustande bringen.

 
21.08.2015
Kokon-Nebel IC 5146

Ein Nebel mit eingebettetem offenen Sternhaufen. Dieser Nebel hat emittierende, reflektierende und absorbierende Bestandteile, d.h. er leuchtet selber und wird gleichzeitig von den Sternen in seiner Umgebung angestrahlt.

Ein schon schwieriges Objekt, das ich rein visuell durch mein Teleskop nicht sehen konnte. Fotografisch habe ich den Nebel erst auf meinen Rohbildern sehr schwach erahnt. Erst die Nachbearbeitung hat den Nebel auf meinem Bild hervortreten lassen.

Ich habe mich bei der Auswahl des Objektes von der scheinbaren Helligkeit von 7,2 mag irritieren lassen. Dieser Wert gilt für das gesamte Objekt, also inclusive dem eingebetteten offenen Sternhaufen. Der Nebel selber ist deutlich lichtschwächer. Daher ist es auch kein Messier-Objekt, da der gute Mann nur Objekte katalogisiert hat, die mit seinen damaligen Geräten optisch sichtbar waren.

 
Hantelnebel M27
Hantelnebel M27 Originalgröße
13.08.2015
Hantelnebel M27

Dieser planetare Nebel ist weit größer als der bekannte Ringnebel in der Leier, allerdings auch etwas Lichtschwächer.

Ich bin begeistert. Super Beobachtungswetter, kaum Luftflimmern. Dadurch sind die Nebelstrukturen sehr gut erkennbar. Das Ergebnis ist eines meiner besten Bilder bisher.
Während meiner Fotosession konnte ich - wie in meinen letzten Beobachtungsnächten auch - einige sehr schöne Sternschnuppen vom Perseiden-Strom sehen.

 
11.08.2015
Doppelsternsystem Albireo

Dieses Doppelsternsystem im Kopf des Schwan besteht aus einem gelben Riesen der 3. Größe und seinem blaugrünen Begleitstern der 5. Größe. Ein schönes Vorzeigeobjekt.

Einen Tick weniger Belichtungszeit - oder weniger ISO - und die gerätebedingten Spikes (Strahlen) wären etwas dezenter gewesen. Auch wären die Sterne selber etwas kleiner und der Doppelstern besser zu trennen gewesen. Das sind die Erfahrungen, die man als Hobby-Sterngucker mit der Zeit sammelt.

 
07.08.2015
Herkuleshaufen M13

Der hellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel und auch mit kleineren Teleskopen gut zu erkennen. Bei sehr guter Sicht und mit geschultem Auge kann dieser Haufen auch ohne Geräte als Nebelfleck gesehen werden. in diese Richtung wurde die "Arecibo-Botschaft" (Ein Radiosignal an außerirdische Zivilisationen) gesendet. Das Signal wird allerdings erst in mehreren zehntausend Jahren dort eintreffen. Man möge mir verzeihen, dass ich den Erfolg anzweifel.

Eine Nacht mit dünnem Wolkenschleier und ich war - eigentlich untypisch für mich - ein wenig unkonzentriert und fahrig. Obwohl mich ein Freund extra vor dem "Ausbrennen" (Überbelichten) vom Kern gewarnt hat, habe ich nicht genug aufgepasst. Und dann hat sich irgendwann während einer Aufnahmeserie unbemerkt der Fokus verschoben. Ob ich gegen mein Teleskop gestoßen bin oder sich irgend etwas alleine verschoben hat, kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist mir das erst am fertigen Rohmaterial aufgefallen, so dass ich nur die ersten Bilder benutzen konnte. Trotz dieser Wiedrigkeiten finde ich das Ergebnis doch recht gelungen.

 
Mizar
Mehrfachsystem Mizar Originalgröße
30.05.2015
Mehrfachsystem Mizar und Experiment mit Strichspuren

Der mittlere Stern in der Deichsel des Großen Wagen, bzw. im Schwanz des Großen Bären ist Mizar. In direkter Umgebung von Mizar befindet sich ein kleiner Stern mit dem Namen Alcor oder "Das Reiterlein" und "Der Prüfer". Dieser Stern ist bei normalem Sehvermögen mit bloßem Auge erkennbar und wurde früher zum Test der Sehfähigkeit benutzt. Mizar selber ist in guten Teleskopen als Doppelsternsystem zu erkennen. Beide Teile sind selber nochmal Doppelsterne, die allerdings nicht mehr im Teleskop, sondern nur noch spektroskopisch aufgelöst werden können. Mizar ist also insgesamt ein gravitativ gebundenes 4-fach System.

Doppel- und Mehrfachsysteme sind in unserem bekannten Universum sogar die Regel, 60-70% der Sterne gehören in diese Klasse. Früher wurde die Qualität von Teleskopen daran gemessen, wie gut diese bekannte Doppelsterne trennen konnten. Da das allerdings stark von den Wetterbedingungen und dem Sehvermögen des Betrachters abhängt, ist diese Methode relativ grob.

Während der gleichen Nacht - allerdings war es schon der nächste Tag - habe ich auch mal mit Strichspuren experimentiert. Nachdem dieses Bild mit 10 Minuten Belichtungszeit entstanden ist, stellte ich meine Geräte für eine 30-Minuten-Belichtung ein. Nach 27 Minuten ging ich zu meinen Geräten zurück (ich war in der zwischenzeit im Haus und hatte mir einen Wecker gestellt) und musste fest stellen, dass mein PC abgestürzt ist. Danach habe ich für diese Nacht die Lust verlohren, ich schätze aber, dass ich in dunklen Nächten sogar wenige Stunden belichten kann. Ich werde bei nächster Gelegenheit wieder einen Versuch starten. Eine zweite Möglichkeit ist es, viele Einzelbilder zu machen und diese dann per Computer zu überlagern. Auch das werde ich gelegentlich mal ausprobieren.
Wenn man sich das Originalbild ansieht, sieht man einzelne Punkte in verschiedenen Farben und Ausprägungen. Diese stammen von Flugzeug-Positionslichtern und anderen kurzen aber stärkeren Lichtblitzen.

 
Kugelsternhaufen M53 vom 07.05.2015
Kugelsternhaufen M53 vom 07.05.2015 Originalgröße
07.05.2015
Kugelsternhaufen M53

Kugelsternhaufen sind Ansammlungen von einigen 100.000 gravitativ gebundenen Sternen. Sie gehören zu den ältesten Objekten unserer Galaxie und sind im gesamten Halo (Raum um eine Galaxie) verteilt. Sie sind also nicht auf die galaktische Ebene beschränkt und können diese auf ihren in beliebigem Winkel liegenden Bahnen um den Galaxiekern auch durchdringen.

 
13.02.2015
Sternbild Kassiopeia

Sollte mich mal jemand nach meinem Lieblings-Sternbild fragen, so ist hier die Antwort. Eine markante Konstallation am nördlichen Nachthimmel.

 
Orion vom 27.01.2015
Sternbild Orion vom 27.01.2015 Originalgröße
Sternbild Orion

Ein Bild im "Piggy-Back" Verfahren aufgenommen, d.h. die Kamera wurde nicht am Okularanschluss sondern aussen "Huckepack" am Teleskop angebracht und dadurch mitgeführt. Meine ersten Versuche dieser Art zeigen das Sternbild Orion. Der Lichtschimmer am ganzen rechten Rand kommt vom zu der Zeit relativ vollen Mond in der Nähe.

 
17.01.2015
Lovejoy, Orionnebel, Plejaden und Kleiner Hantelnebel

Zum aktuellen Pflichtprogramm für Hobbyastronomen zählt derzeit der Komet Lovejoy. Jetzt ist es auch mir gelungen, den Kometen im Sternbild Widder auf Bild zu bannen. Auffällig ist die grünliche Färbung der Korona, der Schweif ist sehr schwach und auf meinen Bildern nicht erkennbar. Für diesen hätte ich mindestens die dreifache Belichtungszeit benötigt, mit meiner einfachen Nachführung schaffe ich aber maximal nur Belichtungszeiten von 20-25 Sekunden ohne daß das Bild merklich verschmiert.

Lovejoy Strichspur vom 17.01.2015
Lovejoy Strichspur Originalgröße
Hier habe ich mal absichtlich meine Nachführung abgeschaltet und damit diese 30 sekündige Strichspur erzeugt. Die leuchtende grüne Spur stammt vom Kometen Lovejoy. Da kann man sich mal vorstellen was eine Nachführung (sogar meine relativ einfache) eigentlich ausmacht.

Orionnebel, zweiter Versuch

Hier nochmal der Orionnebel in schon besserer Qualität. Ich konnte die Kamera sauberer fokussieren (schärfer und detailreicher), habe die Lichtempfindlichkeit herabgesetzt (Hintergrundrauschen verringert) und die Belichtungszeit bis zur ungefähren Grenze meiner Nachführung verlängert (wegen geringerer Lichtempfindlichkeit notwendig). Bei meiner einfachen Nachführung würde eine längere Belichtungszeit das Bild verschmieren lassen. Um die Qualität noch weiter zu erhöhen, brauche ich eine bessere Nachführung (derzeit zu teuer) und muss mein Teleskop noch richtig justieren. Der dazu nötige Justierlaser ist schon bestellt. Und ich muss mich jetzt langsam mal mit der fachgerechten Nacharbeitung beschäftigen.

Plejaden

Auch die Plejaden (das Siebengestirn) habe ich in dieser Nacht noch fotografiert. Irgendwie konnte ich allerdings das blaue Leuchten nicht einfangen, und das Bild sieht nicht so eindrucksvoll aus wie andere Aufnahmen im Netz. Vielleicht kann ich ja noch etwas mit Nachbearbeitung rausholen.

Kleiner Hantelnebel M76

Bei meiner Suche nach der Andromedagalaxie - die wegen ständig angelaufener Sucher ergebnislos blieb - habe ich zufällig diesen Nebel fotografiert. Da ich mehrere Bilder davon habe, ist ein optischer Fehler auszuschließen. Leider weiß ich nicht wirklich, was das für ein Nebel ist, nur dass er sich im oder um das Sternbild Andromeda befindet. Ich werde mal in einem Forum nachfragen...

...und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Das ist der kleine Hantelnebel M76 im Sternbild Perseus.

 
Orionnebel vom 26.12.2014
Orionnebel M42, M43 Originalgröße
26.12.2014
Orionnebel

Der Orionnebel ist ein typisches Anfängerobjekt da er eine relativ große Flächenhelligkeit hat und leicht zu finden ist. So habe auch ich diesen für meine ersten Versuche der DeepSky-Fotografie ausgewählt. Eines meiner unbearbeiteten Rohbilder aus dieser ersten Versuchsserie ist hier zu sehen.

Für weniger Hintergrundrauschen und feinere Details muss ich zukünftig die ISO-Lichtempfindlichkeit verringern und dafür - damit das Bild nicht unterbelichtet wird - die Belichtungszeit etwas erhöhen. Die Erhöhung der Belichtungszeit verlangt allerdings gleichzeitig eine genaue Nachführung, hier muss ich noch die Grenzen meiner einfachen Nachführung austesten. Die Schärfe kann ich am Teleskop noch etwas genauer einstellen. Abschliessend kann eine gute Nachbearbeitung über gängige Software das Ergebnis nochmals verbessern. Ich könnte natürlich schon bei diesen Bildern entsprechend Nachbearbeiten, aber je besser das Originalbild, desto mehr kann die Nachbearbeitung noch rausholen.
Für meinen ersten Versuch bin ich jedenfalls sehr zufrieden überhaupt ein solches Ergebnis bekommen zu haben.


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